Der Temperaturbereich für das Flammenhärten von HMD-Stahl ist sehr breit, nämlich 850 bis 1000 °C; bereits bei einer Abkühlung innerhalb eines Temperaturbereichs von etwa 150 °C lassen sich zufriedenstellende Ergebnisse erzielen. Daher eignet sich dieses Verfahren besonders für manuelle Abschreckvorgänge; es können Sauerstoff-Acetylen-Sprühpistolen oder andere Heizgeräte verwendet werden. Nach dem Erhitzen erfolgt die Luftabschreckung, und das Werkstück kann unmittelbar nach der Abschreckung weiterverarbeitet werden. Somit verfügt dieser Stahl über eine hohe Härtbarkeit, eine hohe Oberflächenhärte nach der Luftabschreckung, gute Eigenschaften im Kern sowie geringe Abschreckverformungen.
Gängige Spezifikation
40-200 x 200-610mm
Oberflächenanforderungen
Ohne Beschichtung, glatte Oberfläche, keine Trachome, keine Risse, keine Reparaturen, kein Schweißen; beide Enden des Sägens ohne raue Kanten.
Lieferbedingungen
EF+LF+VD, Schmieden, Glühen ≤235HB, Schwarz/Fräsen
Schmelzverfahren
Elektroofen + Läuterung + Vakuumentgasung
Eutektisches Karbid
Gemäß GB/T14979-1994, ≤ Grad 4
Inspektionsanforderungen
Gemäß SEP 1921-84 kann die Güteklasse D/d geliefert werden.
Anwendungen
1. Zur Herstellung von Kaltbearbeitungsformen, wie zum Beispiel Schermesserklingen, Stanzwerkzeugen und Kaltstanzformen.
2. Zum Schneiden, Kaltdrehen und Kaltstrangpressen in der Metallverarbeitung.
3. Zur Fertigung verschiedener Werkzeuge, wie Fräser, Bohrer und Schraubendreher.
4. Zur Herstellung von Formteilen, Formgrundplatten und Formträgern.